Heute soll es um meinen Lieblingsmaler, Oscar-Claude Monet gehen.
Erst kürzlich war ich in der Ausstellung `Die Geburt des Impressionismus´ im Städel in Frankfurt.
staedelmuseum.de/de/ausstellungen/monet-und-die-geburt-des-impressionismus
Neben ein paar wenigen Berühmtheiten habe ich einige Werke gesehen, mit denen ich mich noch nicht befasst hatte. Es war sehr schön und inspirierend.
Es hat mich aber auch geärgert nicht meinen Notizblock mitgenommen zu haben. In einem Museum schnell mal eben die Kompsition der liebsten Werke abzuskizzieren. Ihr müsst das einmal ausprobieren. Auch wenn es euch schwer erscheint. In einem Museum in London habe ich das beobachtet, dass das eine Gruppe Schulkinder gemacht hat.
Ich weiß nicht, wie es euch geht aber ich bin nicht mehr so glücklich mit Museumsbesuchen wie ich es vielleicht was als ich jung war.
In Schweden und Großbritannien sind die Museumsbesuche umsonst. Hier muss man schon mal 15,-Eur bezahlen. Meist ist man nach der Hälfte der Ausstellung schon so reizüberflutet, beinfaul oder einfach erschöpft, hungrig oder durstig... man schafft es also gar nicht in die festinstallierte Ausstellung des Museums. Das ist schade, weil man nicht gerade am nächsten Tag wieder 15,-Eur ausgeben möchte um die Festausstellung zu sehen. Für das Geld checkt man dann doch lieber eine andere location.
Und warum sollte freier Eintritt nicht funktionieren? Man könnte ja trotzdem um Spenden bitten und die etwas ältere und hoffentlich wohlhabendere Generation wäre sicher dazu bereit zu spenden.
Aber kommen wir zum eigentlichen Thema: Monet.
Der wunderbare, der unglaubliche Monet.
Monet, geboren 1840 in Paris, Frankreich, gilt als ein Begründer des Impressionismus.
Was kann ich euch über ihn erzählen? Alles was ich von ihm weiß, weiß ich auch nur aus meinem schulischen Kunstunterricht. Ein, zwei Biographien hab ich durchgeblättert aber mehr als das was man auf wikipedia findet, bringen diese auch nicht mit.
Es sind die Werke, die sprechen. glaubt mir.
Es ist ein bisschen wie Musik hören. man hört der Stimme aber auch der Kompsition zu und fühlt sich berührt oder eben nicht. Plötzlich fühlt man eine Verbindung zu der erzählten Geschichte. Und diese Verbindung lässt sich jedesmal auf´s Neue aufrufen. Wenn man nur eine kleine Harmonie hört schon steckt man wieder tief in dem Gefühl.
Monet verbinde ich mit so Vielem. Ich bin im `Süden` Deutschlands aufgewachsen, die Sommer dort sind prall und heiß. Manchmal heißer als man es will. Die Farben der Natur sind von der Sonne ausgewaschen. Je länger die Sonne scheint desto staubiger wird die Luft. Je weißer/blauer der Himmel desto heller wird das Grün der Bäume. Im Schatten findet man Abkühlung aber schaut man auf eine freiliegende Landschaft, so ist diese sonnengeküsst, die Konturen verschwinden, Farbkleckse werden zu feinen Pinselstrichen. Grau verbindet sich mit blau, braun mit schwarz. Ein Traum beginnt während man in die Sommerlandschaften gleißt.
Claude Monet, Der Teich von Montgeron, 1876
Öl auf Leinwand
Schaut selbst dann wisst ihr was ich meine. Die Farben sind wundervoll und zeigen den Sommer von seiner schönsten Seite.
In der Schule war mein liebstes Fach, Französisch. Ich liebte es mich in die Stadt der Liebe zu träumen. Unzählige Male war ich selbst in Paris. Diese Stadt hat viel von Monet. Natürlich ist Frankreich sehr stolz auf seinen Maler.
Claude Monet, Boulevard des capucines, 1873 - 74
Öl auf Leinwand
heute in Kansas City, Missouri, USA
Hier noch weitere meiner Lieblingsgemälde.
Es gibt so vieles zu den einzelnen Gemälden zu sagen. Aber es würde den Rahmen einfach sprengen.
Claude Monet, Blick auf die Tuilerien, 1876
Öl auf Leinwand
Hier mein absolutes Lieblingsstück aus der Ausstellung. Ich habe es gesehen und war sofort verliebt.
Claude Monet, Vétheuil im Nebel, 1879
Öl auf Leinwand
heute in Paris
Ich hoffe es hat euch gefallen. In welchem Museum ward ihr zuletzt? Was inspiriert euch?
Lasst es mich wissen.
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Ich freu mich von euch zu hören.
J
enjoy




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